Spielberichte Herren 1TSG SOLCOM Ravens unterliegen in Verlängerung gegen Lich Basketball

TSG Solcom Ravens

TSG SOLCOM Ravens unterliegen in Verlängerung gegen Lich Basketball

Die TSG SOLCOM Ravens Reutlingen mussten sich am 20. Spieltag der Regionalliga Südwest nach Verlängerung mit 80:87 gegen Lich Basketball geschlagen geben. In einer intensiven Partie zeigten die Ravens viel Kampfgeist, konnten sich aber trotz guter Leistung am Ende nicht durchsetzen.

Ohne Christos Kalogiannis und Yann Ahlgrim sowie den verletzten Niko Kaps mussten die Ravens mit einer engen Rotation auskommen. Zudem waren die Trainer Vasilis Tsouknidis und Bülent Veznikli krank, sodass der sportliche Leiter Jorgo Tsouknidis das Coaching übernehmen musste.

Schwacher Start und frühe Umstellung

Die Ravens kamen schlecht ins Spiel und gerieten früh in Rückstand. Lich startete stark und führte nach dem ersten Viertel mit 21:14. Doch Reutlingen passte sich schnell an, stellte die Verteidigung um und wurde zunehmend aggressiver. Javier Lei Turner hielt Johannes Lischka gut in Schach und erschwerte dem Licher Topscorer das Spiel erheblich.

Offensiv lief es für die Ravens in der ersten Halbzeit solide, auch wenn die Trefferquote nicht überragend war. Zur Pause hatten sie sich zurückgekämpft und lagen nur noch knapp mit 35:37 hinten.

Spiel bleibt eng

Nach der Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen. Die Ravens ließen den Ball gut laufen und verteidigten diszipliniert. Die Stimmung auf dem Feld wurde etwas hitziger und es wurde immer wieder Druck seitens der Licher Bank erzeugt, welche mit zwei technischen Fouls geahndet wurde. Das übertrug sich auf die Zuschauer und verunsicherte auch spürbar die Unparteiischen. Reutlingen ließ sich nicht beirren und übernahm ab Ende des dritten Viertels eine knappe Führung.

Im Schlussabschnitt kontrollierten die Ravens über weite Strecken das Spiel, konnten sich aber nicht absetzen und das Spiel blieb knapp. In den letzten drei Minuten blieb die Führung weiterhin knapp und beide Teams verteidigten intensiv. Eineinhalb Minuten vor Schluss hatte Simion Habtemichael die Chance mit einem Dreier, den Vorsprung auf 5 Punkte auszubauen, doch sein Dreier rollte wieder aus dem Ring. Kurz darauf glich Noah Litzbach für Lich aus.
Reutlingen leistete sich 18 Sekunden vor Schluss einen Turnover und Lich nahm die Auszeit. Der letzte Angriff seitens Lich, 14 Sekunden vor Schluss, wurde überraschend durch einen Pfiff der Schiedsrichter bei einem vermeintlichen Foul an Johannes Lischka unterbrochen. Er verwandelte routiniert beide Freiwürfe, doch die Ravens nahmen eine Auszeit mit fünf Sekunden noch auf der Uhr. Das letzte Play ging auf und Javier Lei Turner brachte die Achalmstädter mit einem krachenden Dunking in die Verlängerung.

Verlängerung ohne Durchschlagskraft

In der Overtime startete Reutlingen schwach und ließ die ersten drei Angriffe liegen. Lich setzte sich schnell ab. Die Ravens kämpften weiter, konnten aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende musste sich das Team trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung mit 80:87 geschlagen geben.

Sportlicher Leiter Jorgo Tsouknidis resümiert:
„Mit dem Fehlen von drei Spielern sowie der beiden Coaches war unsere Ausgangslage natürlich nicht optimal. Dennoch haben wir uns gute Chancen ausgerechnet und waren knapp dran auch diesen Sieg zu holen.
Mir war klar, dass wir bei der lauten Kulisse den einen oder anderen Pfiff nicht bekommen werden. Dass wir jedoch in der zweiten Halbzeit nur ganze vier Freiwürfe bekommen haben und Javier Lei Turner, als einer der besten Center der Liga, nicht ein Mal an der Linie stand, ist für mich unverständlich.
Leider hatten wir am Ende offensiv nicht die richtigen Lösungen und teilweise das Quäntchen Glück, um den Deckel drauf zu machen. Wir machen weiter und bereiten uns jetzt auf das Spiel gegen Stuttgart vor.“

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