Spielberichte Herren 1Erste Saisonniederlage in Stuttgart – Comeback im letzten Viertel wird nicht belohnt

TSG Solcom Ravens

Erste Saisonniederlage in Stuttgart – Comeback im letzten Viertel wird nicht belohnt

Die TSG SOLCOM Ravens mussten letzten Samstag ihre erste Saisonniederlage nach einer schwachen Offensivleistung einstecken.

Die Ravens gingen gut vorbereitet in die Partie und erwischten den besseren Start nach einer 8:0-Führung, davon vier Zähler von Javier Lei Turner. Es folgte dann ein Dreier auf Seiten der Gegner, die damit auf 8:3 verkürzten. 10:5 hieß es etwas später nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Javier Lei Turner, dann weiter für die Ravens. Daraufhin folgten zwei sehr zweifelhafte Schrittfehler-Pfiffe der Unparteiischen, die ins Geschehen eingriffen. Stuttgart nutzte dies und kam mit einem kleinen Lauf mit 14 zu 12 in Führung. Die erste Time-out der Reutlinger folgte.

Durch mehrere Foul-Unterbrechungen gestaltete das Spiel sich ab diesem Moment zäh und das erste Viertel ging mit 21:18 nach Stuttgart.

Ähnlich gestaltete sich das zweite Viertel, in dem Reutlingen nicht wieder offensiv zu seinem Rhythmus zurück finden konnte. Immer wieder vergaben sie einfache Chancen, die Führung zu übernehmen und machten individuelle Fehler, die vom Gegner bestraft wurden. Schlechte Wurfquoten ließen erahnen, dass es kein einfacher Abend werden wird. So ging es mit einem 38:31-Rückstand in die Halbzeitpause. 

Kurios: Nach einer Aktion, bei der Valentin Beracochea am Kopf getroffen wurde und eine Platzwunde erlitt, forderte die Bank der Ravens eine Unterbrechung bei den Schiedsrichtern, weil diese das Spiel weiter laufen ließen. Statt dieser Unterbrechung gab es aber ein technisches Foul gegen die Bank von Reutlingen.

Coach Tsouknidis und Coach Veznikli besprachen in der Halbzeitpause die weitere Vorgehensweise und stellten die Mannschaft weiter auf die zweite Halbzeit ein.

Zweite Halbzeit gibt Hoffnung zur Wende

Die Ravens kamen besser in die zweite Halbzeit in die Partie und konnten innerhalb weniger Minuten den Vorsprung auf fünf Punkte kürzen. Doch leider vergaben sie immer wieder nach mehreren Ballgewinnen die Chance, den Vorsprung zu egalisieren oder gar in Führung zu gehen. Der Gegner spielte dies solide aus und blieb weiterhin in Führung mit 10 Punkten.

Aufholjagd ohne Happy-End

Im letzten Viertel warfen die Ravens nochmal alle Kräfte in die Waagschale und verteidigten mit voller Energie. Stück für Stück konnten sie den Vorsprung der Gegner minimieren und schafften es 4 Minuten vor Schluss das Spiel auf 60 zu 60 auszugleichen. Als Simion Habtemichael dann bei einer Wurfaktion die Führung erzielte, pfiffen die Schiedsrichter bei einem sehr umstrittenen Offensivfoul ab und ließen den Korb nicht zählen. Dennoch hatte Reutlingen zwei weitere Möglichkeiten mit 2 Dreipunkte-Versuchen, die Führung zu übernehmen, die leider nicht ihr Ziel fanden. Daraufhin konnten die Gegner, vor allem mit Marko Josipovic, der an diesem Tag die Gegner offensiv anführte, wieder den Vorsprung ausbauen. Ein weiteres Aufbäumen der Reutlinger reichte nicht mehr für eine Wende. Am Ende war es dann doch eine 73:62-Niederlage, welche aber die knappe Schlussphase nicht widerspiegelte.

Am Ende waren es einfach die Summe an individuellen Fehlern sowie die schlechten Wurfquoten, die diesen Auswärtssieg bei einem schweren Gegner nicht möglich machten.

Sportlicher Leiter Jorgo Tsouknidis:

Wir hatten heute leider kollektiv einen offensiv schwachen Tag. Unsere Quoten waren einfach nicht gut genug, um auf die Verteidigung der Gegner zu reagieren. Zudem kamen noch einige individuelle Fehler dazu, die uns das Leben noch zusätzlich schwer gemacht haben, um dieses Spiel noch rumzureißen. Wir hatten am Ende nochmal die Chance das Spiel zu drehen, aber die wichtigen Würfe sind dann einfach nicht gefallen. Ich spreche eigentlich nicht gerne darüber, aber heute war die Schiedsrichterleistung diesem Derby und Niveau nicht gewachsen. Die Spieler konnten sich auf keine Linie während des Spiels einstellen und waren verunsichert. Das hat die Qualität und den Spielfluss leider in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch müssen wir einen besseren Job offensiv machen. Wir werden daran arbeiten.

Stats:

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