Allgemein20.ST BLACK FOREST PANTHERS 78:76 TSG SOLCOM RAVENS

TSG Solcom Ravens

20.ST BLACK FOREST PANTHERS 78:76 TSG SOLCOM RAVENS

Wieder Drama im Topspiel

Die Basketballer der TSG Solcom Ravens Reutlingen mussten im Topspiel bei Tabellenführer Black Forest Panthers aus Schwenningen beim Saisondebüt von Kilian Fischer, eine bittere 78:76 (43:34) Niederlage hinnehmen. Wie schon im Hinspiel waren die Ravens kurz vor Schluss auf der Siegerstraße, ehe sie den Sieg noch aus der Hand gaben. Nach einem schlechten Start ins Spiel kämpften sich die Ravens zurück. Schwenningen beendete die erste Halbzeit stark, doch die Ravens übernahmen in der zweiten Hälfte das Spielgeschehen und führten mit bis zu 9 Punkten im Schlussviertel. Mit einem Dreier 24 Sekunden vor Ende übernahmen die Gastgeber die 78:76 Führung, die Ravens konnten nicht mehr antworten. Überragender Akteur auf TSG-Seite war Miles Mallory mit 32 Punkten. Die Ravens haderten am Ende auch mit den Schiedsrichterentscheidungen. Schwenningen bekam 30 Freiwürfe zugesprochen, die Ravens nur 12. Kilian Fischer, letzte Saison Topscorer der Ravens feierte nach sechs monatigem Auslandsaufenthalt (Studium) sein Saisondebüt.

Schlechter Start-  starkes Comeback

Die Ravens kamen in der mit knapp 800 Zuschauern gefüllten Deutenberghalle schlecht ins Spiel. Bereits nach wenigen Momenten stand es 8:0 für die Hausherren, ehe Miles Mallory den ersten Korb der Ravens erzielte. Beim 14:4 musste Gästecoach Rodrigo Reynoso seine erste Auszeit nehmen. Diese zeigte Wirkung. Die Ravens kamen besser ins Spiel. Der starke John Saigge (17 Punkte) verkürzte mit zwei Dreiern zum 14:10. Mit einem weiteren Dreier übernahmen die Ravens beim 16:17 die Führung und die Gastgeber mussten ihre erste Auszeit nehmen. Miles Mallory tippt den Ball mit der Schlusssekunde zum 22:21 in den Korb.

16:2 Lauf vor der Pause

Auch im zweiten Viertel zeigten die Ravens zunächst ihre Qualitäten, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Ravens früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatten. Vito Barbarosa brachte die TSG mit einem Dreier zum 27:29 in Führung. Beracochea mit einem weiteren Dreier baute die TSG-Führung zum 27:32 aus. Danach kam der Wurm ins Spiel der TSG. Es gelang offensiv nichts mehr und hinten wurden einfache Körbe zugelassen. Mit einem 16:2 Lauf beendeten die Hausherren das Viertel zur 43:34 Pausenführung.

Ravens geben Sieg aus der Hand – Schiedsrichter im Fokus

Die Halbzeitansprache war deutlich und die Ravens kamen immer besser ins Spiel. Vor allem defensiv wurde wenig zugelassen. Der bärenstarke Miles Mallory war kaum mehr zu halten und die Ravens ließen nur 14 Punkte im dritten Abschnitt zu. Mit einem Dreier brachte er die Ravens kurz vor Ende des Viertels mit 57:59 in Front. Alles war angerichtet für den Showdown im Schlussviertel.

Die Ravens bauten die Führung  zum 62:68 aus und zwangen die Gastgeber in die Auszeit. Bereits sechs Minuten vor Ende musste allerdings Schlüsselspieler Nemanja Nadjfeji mit dem fünften Foul auf die Bank. Er hatte zuvor fragwürdige Fouls erhalten. Miles Mallory stellte per Dreier auf 62:71, fünf Minuten vor Schluss. Alles sah nach Sieg für die Ravens aus, doch die Gastgeber kamen zurück. Wenig später stand es 70:71 und Schwenningen übernahm 2:30 m vor Ende die 74:71 Führung. Dabei traf Panthers Center Okolie per Dunking, beging zuvor aber einen klaren Schrittfehler der nicht geahndet wurde. Doch die Ravens schlugen zurück. Wieder war es Miles Mallory per Dreier zum 74:76 für die TSG 54 Sekunden vor Schluss. Schwenningen traf nur einen Freiwurf zum 75:76, sicherte sich aber mehrere zweite Wurfchancen per Rebound und Panthers Topscorer Nkosi Wright traf den Dreier zum 78:76. Im letzten Angriff wurde Ravens-Guard Lino Duarte 0,5 Sekunden vor Ende der Partie gefoult, doch er vergab den entscheidenden Freiwurf. Der zweite Freiwurfe wurde bewusste vorbeigeworfen, verfehlte aber den Ring, sodass Schwenningen den Ball erhielt. Mehrere Schwenninger Spieler betraten von der Bank das Feld, bevor das Spiel beendet wurde. Doch statt dem regeltechnischen technischen Foul und Freiwurf für die Ravens, entschieden die Unparteiischen auf Weiterspielen. Mit dem Einwurf für Schwenningen endete eine bittere Partie.  

Vor allem die erneut hohen Ballverluste (24) sowie wichtige abgegeben Offensiv Rebounds in der Crunchtime waren am Ende mitentscheidend. Allerdings auch die Foulauslegung der Schiedsrichter. Wie in fast jedem Spiel erhielten die Ravens viel weniger Freiwürfe als der Gegner (30:12) und begingen 8 Fouls mehr. Die Foulauslegung wirft dabei Fragen auf.

Headcoach Rodrigo Reynoso: „Es gibt heute mehrere Gründe warum wir das Spiel nicht gewonnen haben, wir haben uns am Ende zum Teil selber geschlagen, weil wir es nicht clever gemacht haben und in entscheidenden Momenten Ballverluste hatten oder Rebounds abgegeben haben. Es reicht auch nicht, wenn nur zwei Spieler den Großteil der Punkte erzielen. Allerdings kann es auch nicht sein, dass der Gegner fast in jedem Spiel 20 Freiwürfe mehr bekommt wie wir und die Kontakte nicht gleich ausgelegt werden. Das geht jetzt schon die ganze Saison so und kann so nicht weitergehen“.

Scoring: Mallory (32), Saigge (17), Duarte, L. (7), Nadjfeji (5), Beracochea (5), Duarte, N. (4), Barbarosa (3), Fischer (3), Kaiser, Georgiadis , Kaps

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