14.ST SUNKINGS SAARLOUIS 66:84 TSG SOLCOM RAVENS
Ravens gewinnen Topspiel nach furiosem Start
Die Basketballer der TSG Solcom Ravens Reutlingen haben am Sonntagnachmittag das Topspiel bei den Sunkings Saarlouis klar mit 66:84 (34:49) für sich entschieden. Dabei musste die TSG auf ihren Topscorer Miles Mallory (krank) verzichten. Aufgrund der langen Fahrt und des Wetters entschieden sich die Verantwortlichen bereits am Vortag anzureisen und zu übernachten um frisch für das wichtige Spiel zu sein. Nach nervösen Anfangsminuten brannten die Ravens ein Feuerwerk ab und brachten innerhalb von 7 Minuten 31 Punkte aufs Parkett. Das Viertel ging mit 31:10 an die Ravens die damit den Grundstein für den Sieg legten. Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, die Ravens waren jedoch spielbestimmend und hätten am Ende sogar noch höher gewinnen können. Bester Werfer waren Noel Duarte und Vito Barbarosa mit je 19 Punkten. Nemanja Nadjfeji verfehlte mit 10 Punkten, 11 Rebounds und 9 Assists ein sehr seltenes „Triple-Double“ um nur einen Assist.
Ravens dominieren von Beginn an
Die Nacht im benachbarten Saarbrücken tat den Ravens offensichtlich gut. Zwar dauerte es knapp drei Minuten in denen beide Teams sich offensiv schwer taten, ehe Noel Duarte per Dreier zum 2:3 stellte, dann brach aber ein wahres Offensivfeuerwerk über Saarlouis herein. Immer wieder überrannte die TSG die Gastgeber mit schnellen Angriffen und erfolgreichen Distanzwürfen. Alleine Vito Barbarosa netzte im ersten Viertel dreimal von außen ein. Die Gastgeber fanden keinerlei Mittel und mussten einen 29:5 Run in diesem Viertel schlucken. Beim 10:33 für die Ravens standen die Vorzeichen früh auf Sieg.
Jedes Comeback unterbunden
Die Gastgeber kamen deutlich besser ins zweite Viertel und kamen mit einem 12:0 Lauf zum Viertelbeginn wieder in Schlagdistanz. Eine Auszeit von Headcoach Rodrigo Reynoso brachte die Ravens wieder in die Spur. Aike Bensmann erhöhte per Dreier zum 24:36 für die Gäste und zwang diese zur nächsten Auszeit. Lino Duarte mit fünf Punkten in Folge und der starke Nemanja Nadjfeji mit einer schönen Bewegung am Korb erhöhten wieder deutlich auf 29:45. Beim 34:49 zur Pause standen die Zeichen weiter klar auf Sieg.
Im Stile einer Spitzenmannschaft
Wieder dauerte es bis die TSG im dritten Viertel in die Gänge kam. Gut drei Minuten blieben die Reutlinger ohne Punkt und zwangen Reynoso beim 40:49 zur nächsten Auszeit. Die Gäste verkürzten auf bis zu sieben Punkte, doch die Ravens hatten immer eine Antwort auf Lager. Noel Duarte erhöhte nach Steal wieder zweistellig (48:59). Nadjfeji und ein weiterer Dreier von Vito Barbarosa stellten auf 50:64. Zum Viertelende stand ein 15-Punkte-Führung (51:66).
Im Schlussviertel taten sich beide Teams schwer zunächst zu Punkten zu kommen. Saigge stellt per Dreier auf 53:71 gut sechs Minuten vor Ende. Die Ravens erarbeiteten sich trotz des Fehlens von Miles Mallory (dem Toprebounder im Team) immer wieder zweite Chancen durch Offensivrebounds und konnten immer wieder an der Freiwurflinie punkten. Der Abstand bewegte sich immer zwischen 15-20 Punkten und wurde bis zum Endstand von 66:84 souverän verteidigt. Sein bestes Saisonspiel machte Aufbau Valentin Beracochea dem mit 12 Punkten seine Saisonbestleistung gelang.
Headcoach Rodrigo Reynoso: „Ich bin sehr sehr stolz auf die Mannschaft heute. Wir haben das erste mal ohne Miles auskommen müssen der unser absoluter Schlüsselspieler vorne und hinten ist und haben es mit unglaublichem Teamspirit gelöst. Das erste Viertel war natürlich spielentscheidend, da wir uns hier schon deutlich absetzen konnten. Wir haben aber auch jeden Run des Gegners gekontert und sind immer ruhig geblieben. Die Mannschaft wird von Woche zu Woche besser und reifer. Leider haben wir jetzt nur 48 Stunden Zeit bis zum nächsten Spiel und vier Tage später schon das dritte in einer Woche. Ich hoffe die Körner reichen aus, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie jedes Spiel gewinnen will“.
Bereits am Dreikönigstag (6.1). erwarten die Ravens zuhause um 17 Uhr zum Nachholspiel die PS Karlsruhe Lions 2.
Scoring: Duarte, N. (19), Barbarosa (19), Duarte, L. (14), Beracochea (12), Nadjfeji (10), Bensmann (5), Saigge (5), Kaps, Ahmad, Jetter, Kaiser