Spielberichte Herren 1PLAYOFF-FINALS SPiel 1 TSG SOLCOM RAVENS 82:78 iO COLLEGE WIZARDS

TSG Solcom Ravens

PLAYOFF-FINALS SPiel 1 TSG SOLCOM RAVENS 82:78 iO COLLEGE WIZARDS

Ravens gewinnen erstes Finalspiel vor erneuter Rekordkulisse

Die Basketballer der TSG Solcom Ravens Reutlingen haben am Samstagabend Spiel 1 der Playoff-Finalserie gegen die iO College Wizards aus Karlsruhe in einem dramatischen Spiel mit 82:78 (43:35) vor einer erneuten Rekordkulisse gewonnen. Die 1.400 Zuschauer in der komplett ausverkauften Oskar-Kalbfell-Halle sahen ein hochklassiges Playoff Finale und einen echten Basketball-Krimi.

Die Gäste kamen besser in die Partie und führten früh und zeigten sich treffsicher. Die Ravens blieben jedoch nach 8-Punkte-Rückstand dran und drehten das Spiel mit einem starken zweiten Viertel (22:13) zu ihren Gunsten. Die Halbzeitführung wurde mit einem sensationellen Start ins dritte Viertel auf bis zu 19 Punkte ausgebaut. Doch die Gäste zeigten Moral und arbeiteten sich Stück für Stück mit schwierigen Würfen zurück ins Spiel, während bei den Ravens der offensive Motor stockte.

20 Sekunden vor Schluss verkürzten die Wizards per Dreier zum 79:78. Valentin Beracochea ging bei noch 4,5 Sekunden zu spielen an die Freiwurflinie und verwandelte einen Freiwurf. Aike Bensmann sicherte sich den Offensiv-Rebound und warf dabei einen Karlsruher Spieler an der im Aus stand, weshalb der Ballbesitz bei der TSG blieb. Bei 1,8 Sekunden ging erneut Beracochea an die Linie und versenkte eiskalt zum 82:78, die Entscheidung. Der letzte Notwurf der Gäste ging weit vorbei.

Danach gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Die Ravens behalten damit den Heimvorteil und können die Meisterschaft mit einem Sieg in Karlsruhe am kommenden Freitag klar machen.

Auf Seite der Ravens überragten Miles Mallory und Lino Duarte mit starken Trefferquoten und je 23 und 22 Punkte. Nemanja Nadjfeji glänzte mit einem Double-Double mit 12 Punkten 10 Assists, dazu kam er mit 7 Rebounds nahe an ein Triple-Double.

Karlsruher startet besser – Ravens übernehmen Kontrolle

Die Gäste kamen besser in die Partie und führten früh . Beim 7:13 nahm Headcoach Rodrigo Reynoso die erste Auszeit. Doch die Gäste zeigten sich weiter sehr treffsicher und erhöhten auf 8 Punkte Vorsprung (12:20). Die letzten Minuten gehörten dann den Ravens die mit einem 9:2 Lauf bis zur Viertelpause durch die starken Miles Mallory und Lino Duarte auf 21:22 verkürzten.

Im zweiten Viertel startete die TSG mit einem 7:0 Lauf und übernahm die Führung. Karlsruhe gelang für fast vier Minuten kein Punkt, doch in dieser Phase verpassten es die Ravens die Führung deutlich auszubauen. Beim 41:32 nahmen die Gäste eine Auszeit, die mit einem erfolgreichen Dreier belohnt wurde. Doch Lino Duarte traf praktisch mit der Halbzeitsirene einen schweren Wurf zur 43:35 Pausenführung.

Ravens ziehen davon – Karlsruhe kommt zurück

Die Ravens kamen exzellent aus der Pause und zeigten in dieser Phase eine ihrer besten Saisonleistungen.Beim 49:39 führte die TSG erstmals zweistellig und baute diesen Vorsprung mit schnellem Umschaltspiel und starker Verteidigung mit einem übergreifenden 16:5 Lauf auf bis zu 19 Punkte aus (59:40). Viele Zuschauer dachten vermutlich das Spiel sei schon entschieden, doch bei den Ravens stockte fortan der Offensive-Motor, einige Ballverluste führten zu leichten Punkten der Karlsruher die den Rückstand in kleinen Schritten immer weiter verkürzten. Per Dreier drückten die Karlsruher den Rückstand vor dem Schlussviertel in den einstelligen Bereich (66:57).

Die Ravens hielten diesen Vorsprung bis Mitte des Schlussviertels, dann kam Karlsruhe über den starken Vincent Zurawski, dem mehrere Dreier gelangen zurück. Knapp vier Minuten vor Schluss war beim 77:74 wieder alles offen. Beim 77:75 nahm Reynoso eine Auszeit. Nadjfeji schloss erfolgreich zum 79:75 ab, doch Ex-Bundesligaprofi Stefan llzhöfer antwortete per Dreier zum 79:78. Karlsruhe wartete im letzten Angriff der Ravens sehr lange mit dem Foul und schickte Beracochea bei 4,5 Sekunden an die Linie. Der verwandelte einen Freiwurf zum 80:78, doch Aike Bensmann sicherte den Offensiv-Rebound und war dabei einen Karlsruher Spieler an der im Aus stand. Ballbesitz blieb bei der TSG. Bei 1,8 Sekunden ging Beracochea erneut an die Linie und verwandelte nervenstark zum 82:78. Der letzte Notdreier von Vincent Hennen fand nicht das Ziel und die Ravens holten damit Spiel 1.

Headcoach Rodrigo Reynoso: “Ich bin echt fertig nach dem Spiel und froh, dass wir gewonnen haben. Wir haben bis auf einige starke Phasen im zweiten und dritten Viertel nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren oft zu ungeduldig in der Offensive, haben überhastet abgeschlossen und haben es damit verpasst den Sack zuzumachen. Bei 19-Punkte-Vorsprung müssen wir das klarer zu Ende spielen. Karlsruhe hat über ihre individuelle Klasse dann einige schwierige Würfe getroffen um ins Spiel zurück zu kommen. Zum Glück konnten wir es über die Linie bringen. Es war sehr wichtig den Heimvorteil zu behalten. Wir wollen aber natürlich am Freitag die Serie zumachen“.

Scoring: Mallory (23), Duarte, L. (22), Nadjfeji (12), Duarte, N. (9), Fischer (5), Saigge (5), Beracochea (3), Barbarosa (2), Bensmann (1), Ahmad, Oyono, Kaps  

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