PLAYOFF-HALBFINALE SPiel 2 TEAM EHINGEN/URSPRING 87:67 TSG SOLCOM RAVENS
Ravens müssen in das Entscheidungsspiel am Sonntag
Die Basketballer der TSG Solcom Ravens Reutlingen haben am Freitagabend Spiel 2 der Halbfinal-Serie gegen Ehingen/Urspring nach der mit Abstand schwächsten Saisonleistung deutlich mit 87:67 (51:29) verloren und müssen nun bereits am morgigen Sonntag ins Entscheidungsspiel um den Einzug ins Playoff-Finale. Die Gastgeber liefen von der ersten Minute an offensiv heiß, zeigten sich extrem treffsicher, in Spiellaune und spielten mit hoher Intensität. Die Ravens liefen von Beginn an einem großen Rückstand hinterher und zeigten zu keinem Zeitpunkt ihr gewohntes Niveau und Spiel. Während bei den Gästen vor allem in Halbzeit eins so gut wie alles gelang und selbst schwierigste Würfe ihr Ziel fanden, leistete sich die TSG viel zu viele Ballverluste und Fehlwürfe. In der ersten Halbzeit trafen die Ravens nur einen Dreier bei 13 Versuchen. Am Ende sollten es nur drei Dreier bei 29 Versuchen werden. Auch bei den Rebounds hatten die Ravens deutlich das Nachsehen.
Auch die 80 mitgereisten Reutlinger Fans die lautstark anfeuerten konnten die Wende nicht herbeiführen.
Am Sonntag muss die Mannschaft ein komplett anderes Gesicht zeigen, will man die bislang beste Saison der Vereinsgeschichte mit dem Playoff-Finale krönen. Tip-Off am Sonntag ist um 17 Uhr in der Oskar-Kalbfell-Halle.
Von Beginn an deutlich zurück.
Die Ravens kamen von Beginn an unter die Räder. Die Gastgeber trafen von Beginn an hochprozentig und selbst schwierigste Würfe. Nach drei Minuten stand es bereits 12:4 und die TSG musste die erste Auszeit nehmen. Diese brachte keine Besserung. Der Vorsprung wuchs und wuchs und wurde bereits früh zweistellig ausgebaut. Die Ravens hatten keinerlei Zugriff defensiv und fanden offensiv keine Lösungen. Beim 31:17 zur Viertelpause mussten die Ravens bereits ordentlich schlucken.
Zur Halbzeit schon vorentschieden
Auch im zweiten Viertel fand die TSG nicht zu ihrem Spiel. Zahlreiche Ballverluste, führten zu vielen einfachen Punkten bei den Gastgebern die euphorisiert spielten und auch noch das nötige Glück bei einigen Aktionen hatten. 25 Punkte machten die Hausherren alleine aus Ballverlusten der Ravens in der ersten Halbzeit. Die TSG fand überhaupt nicht mehr statt, auch die frühe zweite Auszeit half nicht. Passend zur ersten Halbzeit trafen die Gastgeber kurz vor der Halbzeit einen Not-Dreier mit Brett zur 51:29 Pausenführung. Da war das Spiel schon vorentschieden. Der Ex-Reutlinger Tim Martinez hatte zur Pause bereits 16 Punkte auf dem Konto. Die Ravens hatten in dieser Saison bis zur Pause noch nie so viele Punkte hinnehmen müssen und selbst so wenige erzielt.
Kein Comeback in Sicht
Die Ravens erzielten die ersten Punkte der zweiten Hälfe, verpassten aber in der Folge weitere gute Wurfgelegenheiten um einen kleinen Lauf zu starten. Die Gastgeber konnten ihrerseits die ersten drei Minuten nicht punkten, kamen dann aber wieder in ihren Rhythmus. Der Vorsprung wuchs nun in Richtung 30 Punkte Marke.
Headcoach Rodrigo Reynoso schonte dann frühzeitig seine Leistungsträger im letzten Viertel, da das Spiel nach dem dritten Viertel, das ebenfalls mit 19:18 an Ehingen ging bereits entschieden war.
Lediglich Nicolo Oyono nutzte seine Minuten im letzten Viertel mit einigen starken Aktionen. Er war am Ende mit 15 Punkten bester TSG-Werfer.
Am Sonntag anderes Gesicht zeigen
Die Ravens müssen das Spiel nun sofort aus den Köpfen bekommen und mit einem anderen Gesicht am Sonntag auftreten, wenn der Finaleinzug gelingen soll.
Headcoach Rodrigo Reynoso: „Wir haben das schlechteste Spiel der Saison gemacht und uns von der ersten Minute den Schneid abkaufen lassen. Wir haben nichts getroffen und dazu schlecht verteidigt und hatten erneut viel zu viele Ballverluste. Wir haben nichts umgesetzt was wir unter der Woche trainiert haben. Ich erwarte von meiner Mannschaft am Sonntag eine deutliche Reaktion. So ein Auftritt darf nicht noch einmal passieren. Wir haben alles noch in der eigenen Hand und müssen unseren Heimvorteil nutzen“
Scoring: Oyono (15), Duarte, L. (11), Fischer (10), Duarte, N. (10), Mallory (8), Saigge (4), Bensmann (3), Nadjfeji (2), Barbarosa (2), Beracochea (2), Ahmad, Kaps