Spielberichte Herren 123.ST TSG SOLCOM RAVENS 114:75 vamos! TSG SÖFLINGEN

TSG Solcom Ravens

23.ST TSG SOLCOM RAVENS 114:75 vamos! TSG SÖFLINGEN

Ravens feiern Kantersieg gegen Schlusslicht Söflingen – Onoyo überragt beim Heimdebüt

Die Basketballer der TSG Solcom Ravens Reutlingen haben am Samstagabend ihre Pflichtaufgabe erledigt und den Tabellenletzten Söflingen deutlich mit 114:75 (56:42) bezwungen. Neuzugang Nicolas Onoyo überragte bei seinem Heimdebüt als Topscorer der Ravens mit 18 Punkten und traf dabei 7 seiner 8 Würfe aus dem Feld. Nach einem verschlafenen Start ins Spiel und einem knappen Rückstand nach dem ersten Viertel, drehten die Ravens ab dem zweiten Viertel das Spiel zu Ihren Gunsten und überrannten die zunehmen überforderten Gäste,  die nur mit acht Spieler anreisten und im Verlaufe des Spiels weiter dezimiert wurden. Die 114 Punkte sind Saisonbestwert für die Ravens. Erstmals konnten als 12 Spieler punkten.

Oskar-Kalbfell-Halle macht erneut Probleme

Dabei stand das Spiel wieder fast vor einer Verlegung in die IKG-Halle, da sich dieses mal die Tribünen in der Oskar-Kalbfell-Halle nicht rausfahren ließen. Die Problemlösung war wieder dem Verein überlassen, der über einen anderen Hausmeister und deren Kontakt zu einem Techniker jemanden auftat, der eine provisorische Lösung fand. Zwei Stunden vor Spielbeginn war das Problem dann gelöst.

Onoyo kontert schwachen Start

Die Ravens kamen nicht gut in die Partie. Söflingen ging schnell mit 0:6 in Front, ehe die Ravens langsam auftauten und zum 6:6 ausglichen. Viele frühe Fouls gegen die Ravens brachten die Gäste immer wieder an die Linie und sorgten zwischenzeitlich für eine 13:18 in Führung. Yasin Turan dem alleine im ersten Viertel 11 Zähler gelangen hielt sein abstiegsbedrohtes Team fast im Alleingang in Führung, ehe die Stunde von Neuzugang Nicolas Oyono schlug. Der knapp 2m große Big Man kam drei Minuten vor Ende des Viertels in Spiel und erzielte sage und schreibe 11 Punkte in Folge für die Ravens und hielt den Vorsprung der Gäste damit knapp (24:26).

Ravens ziehen an

Headcoach Rodrigo Reynoso war überhaupt nicht einverstanden mit der bis dato gezeigten Leistung und die Ansprache in der Viertelpause schien zu fruchten. Mit einem 9:3 Lauf kamen die Ravens ins Viertel und bauten den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Spätestens als Liga-Toprebounder und Söflingens Topscorer Markovic früh mit drei Fouls auf die Bank musste, konnten die Ravens weit davon ziehen und die Rebounds dominieren. Nadjfeji bediente zweimal Beracochea mustergültig zum 42:34. Kilian Fischer brachte die Hausherren per Dreier erstmals zweistellig in Front (49:38) und die Führung wuchs bis zur Pause auf 14-Punkte an (56:42).

Ravens entscheiden Spiel frühzeitig – Turan fliegt raus

Die Ravens starteten über einen Barbarosa-Dreier gut in die zweite Hälfte. Markovic hielt seine Farben zunächst noch in Schlagdistanz, ehe sich im Verlauf des Viertels der Vorsprung weiter vergrößerte. Die Söflinger wurden aufgrund der kurzen Rotation zunehmend müder und hatten große Probleme mit dem Tempo-Spiel der Ravens. Noel Duarte erhöhte auf knapp 20-Punkte-Vorsprung ehe Söflingens Turan, an diesem Abend Topscorer mit 25 Punkten, zunehmend frustrierter wurde und sich ein technisches Foul abholte. Zwei weitere Fouls folgten innerhalb von zwei Minuten. Noel Duarte erzielte sechs Punkte in Folge und John Saigge stellte vor dem letzten Viertel vorentscheidend auf 82:63.

Die Frustration bei den Gästen wuchs vor allem bei Turan immer weiter der fortlaufend Fans und Gegner beleidigte, bedrohte und anstachelte und mit aggressivem Verhalten auf die Schiedsrichter einwirkte. Durch sein Verhalten wurde das Spiel minutenlang unterbrochen, es folgte ein zweites technisches Foul womit für ihn das Spiel beendet war. Da auch Markovic schon mit fünf Fouls nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte, fiel das gesamte Söflinger Scoring weg und die letzte Gegenwehr fiel in sich zusammen. Die Ravens kamen zu einem 15:3 Lauf und erhöhten den Vorsprung auf 30 Punkte und beendeten das Spiel mit einem weiteren 9:0 Lauf.

Die Ravens sind durch den Sieg so gut wie sicher in den Playoffs. Theoretisch könnte es noch zu einem Vierer-Vergleich kommen um die drei Playoff-Plätze hinter Schwenningen. Dazu müssten die Ravens allerdings alle drei verbleibenden Saisonspiele verlieren, Saarlouis alle drei Spiele gewinnen und die College Wizards und Ehingen/Urspring zwei aus drei gewinnen, sowie der Vierervergleich die Ravens auf den letzten Platz drücken. Mit einem weiteren Sieg aus den letzten drei Spielen wäre der Playoff-Einzug perfekt.

Headcoach Rodrigo Reynoso: “Wir kamen heute nicht gut ins Spiel, da hat mir die Intensität in der Verteidigung und die Fokussierung gefehlt. Nach und nach kamen wir dann besser in die Partie und konnten unsere Stärken ausspielen. Es war wichtig, dass wir heute die Spielzeit gut verteilen konnten. Keiner musste mehr als 20 Minuten spielen. Unser Fokus liegt jetzt auf Stuttgart, dort ist es immer unangenehm zu spielen.“

Scoring: Oyono (18), Barbarosa (16), Duarte, N. (15), Mallory (12), Fischer (9), Duarte, L. (8), Nadjfeji (8), Kaps (7), Beracochea (7), Bensmann (7), Saigge (5), Kaiser (2)

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